Chronik der Abteilung Jungingen

1875 - 1900

Zeitungsbericht, Erscheinungsdatum unbekannt
Zeitungsbericht, Erscheinungsdatum unbekannt

1896-1900
Von 1896 bis 1900 ist Hieronimus Siek als Kommandant der Feuerwehr Jungingen verzeichnet.

 

1890-1895
Von 1890 bis 1895 ist Jakob Bauer Kommandant der Feuerwehr Jungingen. Die Feuerwehr, im Kassenbuch als Steigerkompanie bezeichnet, führt jedes Jahr eine Christbaumfeier durch mit Losverkauf. Der Gewinn wird teilweise bei der Sparkasse angelegt, ein Teil wird auch an Mitglieder gegen Schuldschein und Zinsberechnung ausgeliehen.


21. Mai 1895
Der Gemeinderat berät zufolge einer Anregung des Bezirksfeuer- wehrausschusses, dass man aufgefordert wird, für die Charge der hiesigen Feuerwehr die Feuerwehrzeitung anzuschaffen. Es wird daher beschlossen, die oben genannte Zeitung auf Kosten der Gemeinde anzuschaffen. Des Weiteren wird im Gemeinderat über die Anschaffung einer neuen Feuerwehrhandspritze auf Kosten der Gemeinde beraten und Beschluss gefasst.

 

1887
Von 1887 bis 1890 die Feuerwehr Jungingen von Kommandant Leonhardt Heigele geleitet. Gleichzeitig wird eine Löschkasse eingeführt, in die jedes Mitglied pro Monat zwischen 20 Pfennig und 1 Mark bezahlt. Dieses Geld wird dann am Jahresende ausbezahlt. Auch werden verschiedene Mitglieder bei Krankheit von dieser Kasse unterstützt.

 

 

1.Juli 1886/87 und 87/88
Aufgrund der örtlichen Verhältnisse angemessen und den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend, ist eine Pflichtfeuerwehr aufzubauen. Dabei ist dem Erlass des königlichen Oberamtes Umgang zu nehmen für die Spritzenmannschaft. Im Großamt der umliegenden Gemeinden, so be- schließt der Gemeinderat Jungingen, ist keinem Feuerwehrverband beizutreten. Die Gemeinde hat laut Verzeichnis eine vierrädrige ein- strahlige Feuerspritze, deren Leistungsfähigkeit für die örtlichen Verhält- nisse genügend ist. Die weiteren Geräte sind im vorhandenen Verzeichnis ersichtlich.

Weitere Anschaffungen im Verlaufe der Jahre:
· 50 Meter Druckschläuche
· 10 Meter Bockleiter
· 4 Dachleitern
· 8 eisenblecherne Wasserschäffle
· 2 eisenblecherne Wasserschapfen mit Hinterschild
· 3 Erdölfackeln
· 7 Schlauchbrücken
· 1 Doppelhaken 2,50 Meter mit Stiel
· 1 Rädergestell zum Transport der Leitern

 

Bezugnehmend auf das Verzeichnis, werden im Verlauf der bezogenen Etatjahre eine Anstellleiter für die Parzellen Kesselbronn, Oberhaslach, Buckenhof, Unterhaslach, St. Moritz, Ziegelweiler angeschafft. Für die Unterbringung der Feuerspritze und sonstige Geräte ist ein besonderes Gebäude vorhanden.