Chronik der Abteilung Jungingen

1951 - 1975

August 1975
Im August 1975 beteiligen sich 3 Mann vom Löschzug Jungingen bei der Waldbrandbekämpfung in Niedersachsen.

 

13. Januar 1975
Das Jahr 1975 bringt wieder Wahlen mit sich.

Die Wahl brachte folgende Ergebnisse:

Zugführer: Hermann Nagel
stellv. Zugführer: Rolf Bosch
Schriftführer: Jakob Bühler 
Kassierer: Walter Geiger       

 

11. bis 14. Oktober 1974
Die Mehrzweckhalle, welche im Stadtteil Jungingen gebaut wurde, wird im Rahmen eines Einweihungsfestes der Bevölkerung übergeben. Dabei beteiligt sich der Löschzug Jungingen mit verschiedenen Arbeiten (Empfangsdienst, Ordnungsdienst, Kassierdienst). Am Nachmittag des 12. Oktobers führt der Löschzug eine Schauübung durch. Unter anderem eine Rettung mit Pressluftatemgeräten, sowie eine Bergung mit der Rettungsschere des Schnellrettungsfahrzeugs SRF. Die Schauübung wird von der Bevölkerung des Stadtteils sehr gut besucht. Unter den Be- suchern sind auch verschiedene Stadträte, Ortschaftsräte und ver- schiedene Dienststellenleiter, u. a. auch Baubürgermeister Dr. Barteis.

 

August 1973
Das Kommando der Feuerwehr tritt mit der Bitte an den Löschzug Jungingen heran, sich am Sonntagsdienst der freiwilligen Feuerwehr Ulm zu beteiligen. Dem Antrag wird vom gesamten Zug zugestimmt. Somit leisten ab sofort jeden Sonntag 2 Mann Dienst in Ulm in der Feuerwache.

 

30. Mai 1973
Ausschuss-Sitzung im Rathaus Jungingen.
An der Sitzung nehmen die Ausschussmitglieder des Löschzuges, Ortsvorsteher Unseld, Ortschaftsrat Scheffold und Kommandant Köstlin teil. Der einzige Beratungspunkt ist der Kauf eines S.R.F. (Schnell­ Rettungs-Fahrzeug) für die Feuerwehr mit einem Kostenaufwand von 27.000 DM aus den vorhandenen Rücklagen des Löschzuges Jungingen. Nach den Erläuterungen des Kommandanten Köstlin über die Aufgabe und Verwendung des Fahrzeuges gibt der Ausschuss und OV Unseld die Einwilligung zur Freigabe dieses Betrages.

 

29. Dezember 1971
Infolge der Gemeindereform wird Jungingen im September 1971 zur Stadt Ulm eingemeindet, und die Feuerwehr verliert ihren Status als selbständige Organisation. In Zukunft wird sie jetzt als Löschzug 5 der Feuerwehr Ulm geführt. Durch die Eingliederung zur Ulmer Feuerwehr muss ein Kassierer gewählt werden, da bei der Stadt Ulm die Übungen honoriert werden und es einen Zuschuss zur Kameradschaftskasse gibt. Als Kassierer wird von der Versammlung Walter Geiger gewählt. Bei der Versammlung im Gasthaus Ochsen kann Kommandant Nagel auch den Kommandanten der Feuerwehr Ulm, Herrn Köstlin, begrüßen. Kommandant Köstlin stellt sich der Junginger Wehr vor und gibt einen Überblick seiner bisherigen Tätigkeit. Der Löschzug Jungingen bekommt fünf neue Funkwecker von Ulm gestellt. Der frühere Sitzungsraum im alten Rathaus wird als Unterrichtsraum für die Feuerwehr hergerichtet.

 

23. Januar 1971
Das Jahr 1971 bringt für die Feuerwehr Jungingen wieder Veränderungen. Kommandant Hans Bopp stellt sein Amt nach einjähriger Tätigkeit wegen Wegzug aus der Gemeinde zur Verfügung. Auf Ersuchen des Bürgermeisters Unseld nimmt der frühere stellv. Kommandant Hermann Nagel seinen freiwilligen Feuerwehrdienst wieder auf. Bei der Wahl zum Kommandanten erhält Nagel 26 Stimmen und eine Enthaltung, bei 27 Wahlberechtigten. Somit ist Hermann Nagel für vier Jahre gewählt.

 

31. Oktober 1970
Die Ernennung und Überreichung des Ehrenbriefes an den früheren Kommandanten Jakob Bosch, sowie die Feuerwehrehrenzeichen an die ausscheidenden Mitglieder erfolgt anlässlich eines Kameradschafts- abends im Gasthaus Hasen. Kreisbrandmeister Wurster überreicht  Kommandant Bosch das Feuerwehrehren­kreuz am Bande, sowie die Feuerwehrehrenzeichen für 25-jährigen freiwilligen Feuerwehrdienst an die Kameraden Gehard Hößle, Max Rall, Max Erhard, Friedrich Mayer, Georg Rau, Hans Ziegler, Walter Keck, Georg Mößle und Wilhelm Geiwitz. Bürgermeister Unseld überreicht anschließend an Jakob Bosch den in rotem Leder gebundenen und in Kunstschrift geschriebenen Ehrenbrief sowie einen Geschenkkorb.

 

24. Januar 1970
Hauptversammlung im Gasthaus Sand.
Das Jahr 1970 ist wieder ein Wahljahr. Nach über 25-jähriger Tätigkeit und aus Gesundheitsgründen gibt Kommandant Bosch sein Amt auf. Auch sein Stellvertreter Nagel tritt aus geschäftlichen Gründen von seinem Amt zurück. Des Weiteren stehen 10 Feuerwehrmänner nach über 25-jähriger Tätigkeit kurz vor dem Austritt, so dass größere Wahlen notwendig sind. Zum Kommandanten wählt die Versammlung Hans Bopp, sein Stellvertreter wird Hans Schrem. Für den Ausschuss werden gewählt: Rolf Bosch, Georg Berroth, Hans Kohn und Karl Maier, als Schriftführer wird Hans Unseld weiterhin bestätigt.

 

21. Februar 1969
Jahreshauptversammlung im Gasthaus Ochsen.
Nach dem Bericht des Kommandanten und des Schriftführers gibt Bürgermeister Unseld einen Überblick über die finanzielle Lage und über den Betrag, den die Gemeinde für die Feuerwehr im Jahre 1968 ausgegeben hat. Er nennt die Summe von 10.967 DM.

Feuerwehr Jungingen 1968
Feuerwehr Jungingen 1968

14. September 1968
Der erste Ausflug der Feuerwehr mit Angehörigen führt die Reise- gesellschaft in den Schwarzwald. Durchs obere Donautal geht es nach Hinterzarten, von da aus per Fuß durch den Schwarzwald zum Feuer- wehrheim "St. Florian".


Im Jahr 1967
Bei der Hauptversammlung im Gasthaus Rössle kann der Kommandant kein neues Mitglied begrüßen, was von den Mitgliedern mit Bedauern zur Kenntnis genommen wird. Der Kommandant wird von der Versammlung beauftragt, im Laufe des Jahres bei verschiedenen jüngeren Landwirten nachzufragen, ob sie an der Feuerwehr interessiert wären, da in einigen Jahren mehrere Mitglieder das 25-jährige Dienstjubiläum erreichen und die Feuerwehr verlassen.

Feuerwehr Jungingen 1966
Feuerwehr Jungingen 1966

11. Januar 1966
Hauptversammlung im Gasthaus Sand.
Beim Punkt Verschiedenes wird in dieser Versammlung die Anschaffung eines Löschfahrzeuges diskutiert. Man kommt zu dem Ergebnis, dass es für Jungingen noch nicht spruchreif ist. Bei den Anschaffungen legt man den Schwerpunkt auf das Schlauchmaterial. Auch in diesem Jahr wird eine Gruppe für den Erwerb des Leistungsabzeichens vorbereitet. Dies wird in Unterkirchberg abgelegt, was gleichzeitig den Besuch des Kreisfeuerwehrfestes beinhaltet.

 

23. Januar 1965
Hauptversammlung im Gasthaus Ochsen.
Bei den Wahlen gibt es einige Veränderungen. Die langjährigen Gruppenführer Paul Geiger und Georg Buck hören nach 25-jähriger Tätigkeit auf. Auf ihre Posten wählt die Versammlung die Feuerwehr-männer Gerhard Hößle und Hans Schrem, da diese im Verlauf der ver- gangenen Jahre die Feuerwehrschule in Bruchsal besucht haben. Alle anderen Funktionäre wurden in ihren Ämtern bestätigt. Im Laufe des Übungsjahres wird eine Gruppe zur Abnahme des bronzenen Leistungsabzeichens ausgebildet.

Die Prüfung wird mit Erfolg in Merklingen abgelegt.

 

27. Juli 1961
Die bei der letzten Versammlung von der Gemeinde zugesagte TS/8 ist von Magirus in Ulm geliefert worden, die TÜV-Abnahme ist auf den 2. August 1961, nachmittags 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr, durch einen Beamten aus Stuttgart festgesetzt worden. Von Seiten der Feuerwehr nehmen daran teil: Hermann Nagel, stellv. Kommandant; Hans Kohn, Maschinist; E. Dürr, Maschi­nist; Hans Bosch, Maschinist.

 

April 1961
"Für 25-jährige pflichttreue aktive Dienstleistung in der Feuerwehr wird an Herrn Jakob Bosch das Feuerwehrehrenzeichen in Silber verliehen."

 

12. März 1960
Hauptversammlung im Gasthaus Rössle.
Es gibt keine Einwände gegen die Berichte von Kommandant und Schriftführer, so dass die Versammlung einen flotten Verlauf nimmt und zum nächsten Punkt, Wahlen, kommt. Auch hier geht alles rasch vorbei, da alle Funktionäre ihre Ämter behalten.

 

7. April 1959
Hauptversammlung im Gasthaus Sand.
Unter Punkt Verschiedenes gibt Kommandant Bosch bekannt, dass der stellv. Kommandant Uhl gekündigt hat und seinen Posten zur Verfügung stellt. Nach allgemeiner Aussprache wird Hermann Nagel vorgeschlagen und von der Versammlung gewählt.

 

10. Januar 1959
Der erste Kameradschaftsabend der Feuerwehr Jungingen findet im Saal des Gasthauses Hasen statt. Dazu werden die Frauen und Freundinnen der Feuerwehrmänner eingeladen.

 

3. Februar 1958
Ausschuss-Sitzung im Gasthaus Ochsen
Bei dieser Sitzung wird der Antrag an die Gemeinde gestellt, 15 neue Uniformen mit Mützen zu beschaffen, welchem auch entsprochen wird. Des Weiteren wird der Umbau des alten TS-Anhängers zu einem Schlauchwagen beschlossen. Dafür zahlt die Gemeinde pro Stunde 1,50 DM. Die Arbeit wird beim stellv. Kommandanten Uhl in seiner Schmiede und unter seiner Leitung durchgeführt. Als Helfer stellen sich Max Rall, Georg Berroth, Hans Prinzing und Christian Schuler zur Verfügung.

 

3. November 1957
Ausschusssitzung:

"Am 22.04.1957 wurden in den Teilgemeinden der Gemeinde Jungingen sämtliche Feuerwehrgeräte überprüft. Dabei wurde festgestellt, dass die Feuerschutzgeräte teilweise zu anderen, ihnen nicht zugedachten Zwecken, wie z. B. Waschen von Ackerschleppern, luftbereiften Wagen usw. verwendet werden. Bei einem Nachschautermin am 31.10.1957 und 01.11.1957 wurden trotz eingehender Ermahnungen, die Feuerwehrgeräte sauber zu halten und nur bei Übungen und Ausbruch von Feuer zu benutzen, wieder dieselben Zustände angetroffen. Aufgrund dieser Feststellungen über den Zustand der Feuerschutzgeräte in den der Gemeinde angeschlossenen Teilorten und die Einstellung der dortigen Bewohner über den Feuerschutz, wurde eine Ausschuss-Sitzung der freiwilligen Feuerwehr Jungingen anberaumt."

 

16. April 1957
Jahreshauptversammlung im Gasthaus Rössle.
Der Kommandant dankt der gesamten Feuerwehr für die unentgeltliche Hilfe bei Errichtung des Schlauchwaschplatzes. Er gibt bekannt, dass die Gemeinde für die Feuerwehr 12 neue Helme, 60 Meter gummierten C-Schlauch, 2 Handscheinwerfer sowie das schon lange fehlende Über- druckventil und Einfülltrichter für die Saugleitung, gekauft hat. Die restlichen Helme wurden repariert und frisch eingebrannt, so dass jeder Feuerwehrmann über einen ordentlichen Helm verfügt. Nachdem im Jahre 1956 eine neue Landesfeuerwehrsatzung erlassen worden ist, hat der Gemeinderat die Satzung dementsprechend geändert, somit stehen Wahlen an. Dabei wird dieses Mal auf 5 Jahre gewählt. Ein weiterer Höhepunkt in der Versammlung ist die Verleihung des Feuerwehr-ehrenzeichens in Silber für 25 Jahre treue Feuerwehrdienste, gestiftet vom Feuerwehrverband, an Oberfeuerwehrmann Hans Köpf.

 

3. März 1956
Jahreshauptversammlung im Gasthaus Ochsen.
Nach Begrüßung der Gäste und Mitglieder durch den Kommandanten erhebt sich die Versammlung von ihren Plätzen zum Gedenken des früheren Kommandanten, Herr Otto Kohn, der verstorben ist.
Nach dem Bericht des Kommandanten sowie nach der Protokollverlesung durch den Schriftführer, Hans Unseld, die von niemandem beanstandet wird, gibt Bürgermeister Unseld einen Bericht über das neue Feuer-wehrgesetz, welches am 1. April 1956 in Kraft tritt, ab.

 

23. Februar 1956
Der neue TS 8 - Anhänger wird von der Fa. Ziegler geliefert.

 

5. März 1955
Jahreshauptversammlung im Gasthaus Rössle mit Wahlen.
Für die Wahl des Kommandanten übernimmt stellv. Kommandant Johannes Uhl die Leitung. Kommandant Jakob Bosch wird einstimmig wieder gewählt, er nimmt die Wahl an, jedoch unter der Bedingung, dass in Zukunft mehr Pünktlichkeit bei den Übungen herrscht. Den weiteren Wahlgang leitet der Kommandant selbst. Bei den Wahlen ergeben sich keine Veränderungen. Stellv. Kommandant Johannes Uhl, sowie die Zugführer Jakob Bühler, Georg Buck und Paul Geiger, Mannschafts-vertreter Walter Keck und Schriftführer Hans Unseld werden in ihren Ämtern bestätigt. Des weiteren beschliesst die Versammlung, dass in Zukunft die Gerätewarte an den Ausschuss-Sitzungen teilnehmen sollen.

 

26. Februar 1955
Ausschuss-Sitzung im Gasthaus Rössle. Die Verhandlungen über den Kauf eines TS 8 - Anhängers sind im Gange. Für die Teilgemeinden werden zwei neue Feuerwehrgerätekästen und zusätzliches Schlauch-material beantragt.

 

23. Februar 1954
An diesem Tag findet eine Sitzung des Ausschusses statt. Dabei geht es in erster Linie darum, welcher Zug die neuen Schutzanzüge erhält. Nach langer Debatte entscheidet man sich für den Motorzug. Bei dieser Sitzung wird auch das Problem mit einem Schlauchkarren angesprochen, denn für die Motorspritze benötigt man einen neuen Karren. Der Aus- schuss stellt das Problem bis zum nächsten Rechnungsjahr der Gemeinde zurück.

 

23. Mai 1953
Der Kommandant beruft eine Ausschusssitzung ein. Bei dieser Sitzung geht es um Neuanschaffung von Schlauchmaterial und Bekleidung. Schläuche und Schutz­bekleidung werden angefordert. Dem Aus­schuss gehört der Kommandant, stellv. Kommandant, die Zugführer Bühler, Buck und Geiger, als Vertreter der Mannschaft Walter Keck sowie Schriftführer Hans Unseld an.